Funkenstrahlen Technik, Internet, Gesellschaft

Inspiriert

Ihr kennt mich ja schon als begeisterter Podcasthörer. Nun gibt es seit einiger Zeit eine Sendereihe bei WRINT zum Thema Fotografie. Das hat mich inspiriert wieder selbst mehr Fotos zu machen und mich auszuprobieren. Da Fotografieren deutlich mehr Spaß macht, wenn man die Bilder anschließend anderen zeigen kann, habt ihr nun das Vergnügen euch hier eine Auswahl davon anzusehen.

Das folgende Foto ist so ein bisschen wie Jing und Jang. Die Farben teilen das Bild in der Mitte ganz sanft in zwei Hälften.

Das hier ist die Rückwand einer alten Garage. Ich habe das Bild ausgewählt, weil hier die vielen geometrischen Linien schön den Blick leiten.

Ein altes Moped vor einer Garage. Das Bild gefällt mir, obwohl ich nicht genau festmachen kann woran das liegt.

Mitten in den Weinbergen zwischen den Reihen hindurch fotografiert. Ich mag das Bild besonders, weil sich die Bergkette im Hintergrund schön von den Spannseilen der Reben im Vordergrund abhebt, da sie in unterschiedliche Richtungen gekippt sind.

Sascha Lobo und die Überwachung im Netz

Kurzer Tipp: Sascha Lobo hat in Hannover einen Vortrag mit anschließender Diskussion gehalten. Zentrale Punkte waren die Überwachung im Internet und der Umgang mit Daten.

Wenn ihr mal ein wenig Zeit habt, dann schaut euch den Vortrag an. Sehr klar auf den Punkt - Auch und gerade für Menschen, die sich mit dem Thema nicht jeden Tag auseinandersetzen.

Ich möchte das nicht!

Ich habe ein neues iPhone. Mit dabei: iOS 8.1 und damit auch die Health App von Apple, die als Sammelzentrum für diverse Gesundheitsdaten dient.

Heart rate, calories burned, blood sugar, cholesterol — your health and fitness apps are great at collecting all that data. The new Health app puts that data in one place, accessible with a tap, giving you a clear and current overview of your health.

Mag sein, dass das für viele spannend ist - Ich halte das aber persönlich für keine gute Idee diese Daten auf einem Smartphone zu speichern. Mehr noch: Ich möchte diese Daten eigentlich gar nicht erst erfassen.

Neugierig wie ich bin habe ich mir auf dem neuen Gerät natürlich auch die Health App einmal angesehen. Man soll ja nicht urteilen, ohne sich ein Bild gemacht zu haben.

Begrüßt wurde ich mit dieser Grafik:

Oha? Mein Telefon protokolliert seit Tagen wie viel ich mich pro Tag bewege? Ich habe das nicht eingeschalten! Noch besser: Es gibt noch nicht einmal die Möglichkeit das abzustellen!

Ich trage jetzt also ein Gerät mit mir herum, dass gegen meinen Willen aufzeichnet wie viel ich mich bewege.

Auf der Apple Webseite steht dazu:

The Health app lets you keep all your health and fitness information in one place on your device and under your control. The information you generate about yourself is yours to use and share. You decide what information is placed in Health and which apps can access your data through the Health app.

Ich finde jeder sollte selbst entscheiden können, ob er diese Daten über sich sammeln möchte. Ich kann nur hoffen, dass Apple bald mit einem Update die Möglichkeit bietet das Tracking meiner Bewegung abzuschalten. Ich möchte das nicht!

Ich schrei sonst!

Ich habe einen guten Ersatz für Disqus gefunden, der es nicht mehr nötig macht ein externes Tracking JavaScript Schnipsel zu laden. Daher gibt es jetzt wieder Kommentare. Die liegen nun aber nicht mehr bei Disqus, sonders als SQLite Datenbank auf meinem eigenen Server.

Ich nutze dafür ISSO.

Isso is an informal, german abbreviation for "Ich schrei sonst!", which can roughly be translated to "I'm yelling otherwise". It usually ends the discussion without any further arguments.

Wer auch auf Uberspace hostet, der findet hier eine schöne Anleitung, wie man das einrichtet.

Das tägliche Drama mit #lastRT

Oft spielt sich in meiner Twitter Timeline folgendes Drama ab:

Was passiert also: Ich scrolle wild in meiner Timeline herum und versuche irgendwie diesen Retweet zu finden. Tweetbot zeigt bei einem Retweet allerdings den Avatar des Tweetverfassers an und verweißt nur ganz klein unter dem Tweet darauf, wer das retweetet hat. Da ich nun einer ganzen Menge Menschen auf Twitter folge, führt das dazu, dass ich euren letzten Retweet nicht finden kann.

Das nervt. Vor allem weil es so einfach ist, dieses Problem zu lösen! Bitte verlinkt doch einfach den Tweet auf den ihr euch bezieht, statt ständig #lastRT hinter viele eurer Tweets zu schreiben!

Ich werde ab heute #lastRT in meinem Client muten.

Ich bin jeden Tag online

Designierter EU-Kommissar für Digitales, Günther Oettinger:

"Ich bin jeden Tag online. Manchmal schreibe ich mir über mein iPhone selbst Termine in den Kalender und behalte so immer die Übersicht. Wenn ich auf der Suche nach Informationen bin, schaue ich im Netz nach", sagte Oettinger der Passauer Neuen Presse. Das Internet könne eine "enorme Erleichterung sein".

Wir werden in den nächsten Jahren wohl viel Spaß haben.

Umzug

Ich habe das Blog von Octopress auf Jekyll umgezogen. Octopress baut auf Jekyll auf, allerdings benötige ich all die Funktionen von Octopress gar nicht. Mit Jekyll habe ich also jede Menge Balast abgeworfen.

Das Blog hoste ich nun auf Uberspace. Dort lässt sich ein Blog mit Jekyll sehr einfach einrichten. Als Theme kommt Lanyon zum Einsatz. Ich mag die Schlichtheit und die Reduktion auf das Wesentliche eines Blogs: Die Posts.

Außerdem sind im Zuge der Umstellung die Kommentare verschwunden. Es hat ohnehin kaum jemand Kommentare hinterlassen. Falls ihr Fragen, Ideen oder Anmerkungen habt, findet ihr diverse Kontaktmöglichkeiten in der Sidebar oder auf stefantrauth.de. Falls ich irgendwann einmal das Gefühl haben sollte, dass Kommentare wieder Sinn machen, werde ich die womöglich wieder einschalten.

Da ich hier recht selten poste, möchte ich auch noch einmal kurz auf meinen Podcast hinweisen. Dort gibt es etwa alle 14 Tage eine neue Folge mit Themen aus Technik und Gesellschaft.

Mal wieder Fotografie

Gestern sind zwei tolle Fotos entstanden, die ich euch hier gerne zeigen möchte.

La vie moderne

Industriegarten

Pushover für Mumble

Ich bin oft auf Mumble unterwegs in letzter Zeit. Man kann jedoch unmöglich die ganze Zeit online sein und nachsehen, ob man angesprochen / angeschrieben wird.

Da ich Pushover für IRC sehr lieb gewonnen habe, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht auch Push Nachrichten für Mumble Chats zu bekommen. Leider habe ich da nichts Fertiges gefunden. Ich habe das dann mal kurzerhand selbst implementiert. Ich habe einen simplen Mumble Chatbot gebaut, der Nachrichten mitliest und bei einer Mention eine Pushover Nachricht sendet. Den Code dazu findet ihr auf Github.

Ganz zufrieden bin ich mit dem Code allerdings noch nicht, da ich auf ein Ruby Gem mumble-ruby aufsetze, das auch Audio zu Mumble streamen kann. Das führt dazu, dass man Opus Pakete installiert haben muss, obwohl ich das für meine Funktionen eigentlich gar nicht brauche. Dennoch wollte ich den Mumble Client nicht komplett selbst implementieren.

Leben