
Vor ein paar Tagen bin ich auf eine Sendung auf DradioWissen aufmerksam geworden, die mich wirklich beschäftigt hat. Warum? Darum ging’s:
Selten hat eine Tarifveränderung für solch eine öffentliche und langanhaltende Debatte gesorgt, wie diese der Telekom: Die geplante Drosselung der Datenflatrate. Kritiker werfen der Telekom vor, die Netzneutralität aushelben zu wollen. Stimmt das? Daniel Fiene und Herr Pähler sprechen darüber mit Philipp Blank (Deutsche Telekom), dem YouTube-Produzenten Christoph Krachten und Timo Hetzel (Bits&so).
Wieder eine Sendung, die sehr schön zeigt, dass die “Netzgemeinde” es nicht schafft klarzumachen, warum ein freies und neutrales Netz so unfassbar wichtig ist.
Was müssen wir tun?
- Einfach und klar beschreiben, worin der Wert eines freien und neutralen Netzes liegt.
- Über all das nicht wieder nur mit Menschen sprechen, die ohnehin der selben Meinung sind. Wir müssen über die Grenzen des Netzes hinaus mit den Menschen diskutieren. Ein Tweet hilft da reichlich wenig. Auch dieser Blogbeitrag nicht.
Was können wir damit erreichen?
- Telekomkunden wechseln in Scharen zu anderen Providern. Vor allem kündigen viele jetzt gleich sofort, damit diese Kündigungen mit der Drosselung in Zusammenhang gebracht werden können.
- Die Politik regelt das alles gesetzlich. Vorschrift. Fertig. Schluss.
Wenn wir effektiv argumentieren wollen, dann müssen wir uns mit den Argumenten der “Gegenseite” auseinandersetzen. Das passiert meiner Ansicht nach viel zu wenig. Daher habe ich mir nun einmal die Mühe gemacht und ein paar Argumente aus dem Gespräch im Radio herausgeschrieben.